Hautkrebs

Jede Läsion auf der Haut, die normalerweise nicht vorhanden ist und sich später entwickelt, birgt das Risiko von Hautkrebs, weshalb es äußerst wichtig ist, die erforderlichen Untersuchungen rechtzeitig durchzuführen.

Chirurgische Eingriffe zur Behandlung von Hautkrebs helfen dem Patienten, seine Gesundheit wiederzuerlangen, indem die Krebszellen vollständig entfernt werden. Diese Eingriffe sollten jedoch so durchgeführt werden, dass die Integrität der Haut nicht beeinträchtigt wird, und die Läsionen, insbesondere an sichtbaren Stellen, sollten ästhetisch repariert werden.

Hautkrebs ist eine Krebsart, die bei richtigem Eingreifen und frühzeitiger Erkennung in der Regel leicht behandelt werden kann.

Was ist Hautkrebs?

Als Hautkrebs bezeichnet man das abnorme und unkontrollierte Wachstum von Hautzellen. Dementsprechend birgt jeder Zustand, bei dem Veränderungen in Textur, Farbe und Größe auf der Haut zu beobachten sind, ein Krebsrisiko. Insbesondere Bedingungen wie übermäßige Sonneneinstrahlung und genetische Faktoren erhöhen das Krebsrisiko. Aus verschiedenen Gründen beginnt sich die DNA der Hautzellen zu verschlechtern, und es kommt zur Bildung von Krebszellen. Hautkrebs wird im Allgemeinen in 2 Hauptgruppen unterteilt:

Melanomkrebs

Melanom-Hautkrebs ist eine seltene, aber schwerwiegende Krebsart, bei der die Gefahr besteht, dass sie sich auf alle Organe des Körpers ausbreitet, sowohl auf innere als auch auf äußere.

Nicht-Melanom-Krebs

Krebsarten, bei denen die Gefahr einer Ausbreitung geringer ist und die mit kleinen und einfachen Operationen behandelt werden können, fallen in die Gruppe der Nicht-Melanomkarzinome. Die Behandlung dieser weniger gefährlichen Krebsarten ist recht einfach, vor allem in den frühen Stadien.

Wer kann an Hautkrebs Erkranken?

Hautkrebs wird durch übermäßige Exposition gegenüber schädlichen ultravioletten Strahlen der Sonne verursacht, und auch die Verwendung von UV-Lampen und bräunenden Kosmetika erhöht das Krebsrisiko. Aufgrund des weltweiten Abbaus der Ozonschicht nimmt das Hautkrebsrisiko ebenfalls zu, wobei die Faktoren, die das Risiko erhöhen, wie folgt aufgelistet werden können

  • Helle Hautfarbe
    Neigung der Hautstruktur zu Sommersprossen
    Mehrere Muttermale an verschiedenen Körperstellen
    Familienanamnese von Hautkrebs
    Leben in Äquatornähe, in Höhenlagen oder in Gegenden mit langer ganzjähriger Sonneneinstrahlung
    Lange Aufenthalte im Freien und in der Sonne
    Keine Verwendung von Sonnenschutzmitteln
    Wahl von schädlichen und ungesunden kosmetischen Produkten

Sowie diese;

  • Personen mit Wunden, die lange Zeit nicht heilen,
    Personen, die sich einer verbotenen Strahlentherapie unterzogen haben,
    Personen, die schädlichen Chemikalien wie Teer, Pech oder Arsen ausgesetzt waren,
    Personen, die chronischen Mikrotraumata ausgesetzt sind

ist das Hautkrebsrisiko ebenfalls hoch. Daher sollten Veränderungen in Form, Farbe und Textur am Körper im Hinblick auf eine frühzeitige Behandlung genau beobachtet werden.

Wie Erkennt man Hautkrebs?

Hautkrebs ist eine Krebsart, die bei richtigem Eingreifen und frühzeitiger Erkennung leicht behandelt werden kann. Da es bei diesem Prozess zu verschiedenen Veränderungen auf der Haut kommt, sind die Überwachung und regelmäßige Kontrolle dieser Veränderungen für die Behandlung äußerst wichtig.

Im Allgemeinen ist das Hautkrebsrisiko auch bei folgenden Erkrankungen hoch und eine dringende fachärztliche Kontrolle wird empfohlen:

  • Trockene, rote und schuppige Flecken
    Weiße und rosafarbene Knötchen
    Verkrustete und rot gefärbte Knollen
    Glatte Oberfläche, glänzende und hohle Formen
    Schalenförmige, winzige und unregelmäßig nebeneinander liegende Strukturen
    Weiß gefärbte Flecken, die Narben ähneln

Das Auftreten solcher Läsionen sollte den Verdacht auf Hautkrebs wecken. Im Allgemeinen besteht bei Läsionen, die nicht innerhalb von 2 bis 4 Wochen spontan abklingen und Schmerzen oder Blutungen verursachen, ein Krebsrisiko. Darüber hinaus sind auch Veränderungen an jedem Muttermal des Körpers krebsverdächtig. Die folgenden Veränderungen an Körperflecken sind Warnzeichen und müssen dringend untersucht werden:

  • Unregelmäßigkeiten am Rand
    Asymmetrie
    Farbveränderungen
    Größenzunahme
    Verkrustung
    Hämorrhagie
    Rötung in der Umgebung
    Juckreiz
    Vermehrter Haarwuchs

Bei derartigen Hautverformungen sollten Muttermale und andere Gewebe dringend untersucht werden. Wird Hautkrebs diagnostiziert, werden die Läsionsstruktur oder der Leberfleck mit chirurgischen Verfahren entfernt.

Wie Wird Hautkrebs Behandelt?

Die chirurgische Behandlung von Hautkrebs hängt im Allgemeinen von der Art der Haut, dem Krebsstadium und der Körperregion ab. Ist der Krebsbereich winzig, kann die chirurgische Entfernung in kurzer Zeit ambulant und unter örtlicher Betäubung durchgeführt werden. Für die Entfernung fortgeschrittener oder großflächiger Krebszellen ist jedoch eine Vollnarkose erforderlich.

  • Bei der Entfernung von kleinen Hautkrebsen können verschiedene Anwendungen wie Ausschabung, Zellzerstörung mit elektrischem Strom und Einfrieren und Verfolgen der Zellen eingesetzt werden.
    Zur Entfernung großer Krebszellen wird ein chirurgischer Eingriff durchgeführt. Während des Eingriffs werden alle krebsartigen Strukturen auf und unter der Haut entfernt. In einigen Fällen können zusätzliche Behandlungen wie Chemo- und Strahlentherapie erforderlich sein.

Bei der Entscheidung für eine Hautkrebsbehandlung ist es auch sehr wichtig, die Verformung der Hautläsionen zu berücksichtigen und entsprechend plastisch-chirurgische Methoden zu wählen. Insbesondere bei der Entfernung von Krebszellen in sichtbaren Bereichen wie dem Gesicht muss der Eingriff rekonstruktiv durchgeführt werden. Hierfür wird die am besten geeignete Behandlungsmethode von spezialisierten plastischen Chirurgen festgelegt. Dank der angewandten Verfahren ist es möglich, krebsartige Strukturen aus dem Körper zu entfernen und die Integrität der Haut am Ende des Eingriffs zu erhalten. Für eine schnellstmögliche Behandlung empfiehlt es sich, den Arzt zu konsultieren, sobald eine Form- oder Größenveränderung der Haut festgestellt wird.

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